(Foto: eigenes Archiv)


Auf die Kräuter kommt es an

Die Frage, warum Kräuter den Menschen helfen, hat mich lange Zeit beschäftigt. Mit der Zeit entstand darüber ein Buch (DER SPIRITUELLE KRÄUTERGARTEN: WESEN UND SEELE UNSERER HEILPFLANZEN), das darauf eine Antwort geben soll. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Sicherlich ist den Meisten von uns bekannt, dass Pflanzen die Grundvoraussetzungen des Lebens bilden. Sie nutzen das Sonnenlicht, um mit Hilfe der Photosynthese körpereigene Substanzen in die für den Menschen notwendigen Energien umzuwandeln. Die Energien, die bei unseren täglichen Handlungen verbraucht werden, sind nichts anderes als Kohlenhydrate, die in unserem Körper als Glukose, also Traubenzucker, zur Verfügung stehen.
Das ist die eine Sicht der Dinge.
Doch was verbirgt sich noch hinter der heilenden Wirkung der Kräutertees? Wahrscheinlich liegt der Pudels Kern in dem Prozess der Photosynthese: Essen wir Gemüse oder trinken wir Kräutertees, dann nehmen wir eine gute Portion Sonnenlicht in unsere Körperzellen auf.  Man spricht hier von den sogenannten Biophotone. Seit 1923 wird die Biophotonenstrahlung erforscht und erlebt seit den siebziger Jahren ihre Renaissance. Es ist eine schwache, elektromagnetische Strahlung, die alle Lebewesen aufgrund ihrer biochemischen Vorgänge aussenden. Viele Wissenschaftler schütteln den Kopf und sind überzeugt, dass diese Strahlung ein Abfallprodukt des Stoffwechsels ist und höchstens ein sinnloses Rauschen erzeugt. Andere Wissenschaftler wiederum sind davon überzeugt, dass nichts in der Natur sinnlos ist und versuchen deshalb, diese Signale zu verstehen.

Nach dem 2. Weltkrieg gelang es mit hoch empfindlichen Messgeräten, italienische Astronomen hatten den ersten Restlichtverstärker gebaut, um das Licht ferne Sterne zu messen, Biophotone nachzuweisen. Biophotone, ein Teil der Quantenphysik, sind Photone, also winzig kleine Lichtteilchen, die von Pflanzen genauso abgestrahlt werden, wie von Hühnereiern. Je natürlicher das Gemüse oder die Kräuter wachsen, also ohne Dünger und Gewächshaus, umso mehr Licht ist messbar. Doch es steckt noch mehr dahinter: Heute wird angenommen, dass die Zellen in unserem Körper durch die Biophotonen miteinander kommunizieren und dass die DNA das Speichermedium aller Informationen ist. Explizit würde das bedeuten, dass wir beim Essen einen Salatblattes oder beim Trinken eines Kräutertees nicht nur seine Inhaltsstoffe aufnehmen, sondern auch die innere Ordnung der Pflanzen. Bin ich krank, dann hat sich die Ordnung in meinem Organismus geändert. Nehme ich nun bestimmte Heilpflanzen zu mir, dann überträgt sich ihre Ordnung sozusagen auf die Unordnung in meinem Körper und macht ihn wieder gesund. Diese Ordnung wird über die Kommunikation durch Biophotonen und ihrer elektromagnetischen Felder aufrechterhalten.
Somit ist Lichtspeicherfähigkeit ein Maß für den Organisationsgrad der Nahrung - und mehr Ordnung bedeutet mehr Qualität. Also Biokost mit viel Sonnenenergie und damit hoher Lichtspeicherfähigkeit bedeutet mehr Ordnung, gezüchtetes Obst und Gemüse mit Dünger im Gewächshaus weniger Ordnung. 

Die Idee, dass Licht unser Leben ordnet, klingt ziemlich abgefahren. Und das ist es auch: Die Photonen, laut Quantenmechanik Teilchen und Wellen zugleich, zeigen während der Messphase eine stabile Überlagerung (Interferenz). Infolgedessen gehen sie Beziehungen mit den Biophotonen der menschlichen Zelle ein. Sie tauschen einander Informationen aus, indem sie ein kohärentes (geordnetes) elektromagnetisches Feld zu bilden scheinen. Über diese ‚Lichtordnung’ kommunizieren die Biophotone der Nahrungsmittel und Kräuter mit den Biophotonen der Zellen im Organismus mit- und untereinander und steuern damit vielfältige Ordnungsprozesse in unserem menschlichen Körper.

Kräuter, ob getrunken oder gegessen, haben außerdem eine natürliche hohe Ausbeute an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen und Mineralien. Vergleichen wir den Vitamin-C-Gehalt eines Kopfsalates (13 mg) mit dem der Brennnessel (333 mg), des Gänseblümchens (87 mg), des Löwenzahns (115 mg), des Sauerampfers (117 mg) oder der wilden Malve (178 mg), so liegt er bei weitem niedriger. Und nicht nur beim Vitamin C, sondern auch bei Spurenelementen wie Eisen, Magnesium und Kalium verliert der Kopfsalat gegen Kräuter. Kräuter speichern besonders viel Sonnenenergie und sind als hochwertige Lichtbringer anzusehen.  Spirituell ist es die Seele, die Anima, das Qi der getrockneten Kräuter, die wir in uns aufnehmen. Deshalb sollten Tees und Gewürze gut verschlossen aufbewahrt werden. Und wer einen ‚Pflanzenseelentest’ machen möchte, der nehme das Glas mit den Kräutern, schüttle es sanft und nehme nun den Deckel ab: Atme tief ein und wenn der Duft stark ist, dann sind die Kräuter frisch und besonders wirksam!